Nr.: 15/05
Datum: 26.09.2005
LFK-Vorstand gibt Startschuss für DMB-Erprobungsprojekt
Stuttgart, 26. September 2005 - Der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) hat in seiner heutigen Sitzung eine Änderung der die Kapazitätsverteilung in Baden-Württemberg regelnden Nutzungsplanverordnung beschlossen, um die Ausschreibung eines Erprobungsprojekts im DMB-Standard mit mobilen Rundfunkdiensten durch die LFK zu ermöglichen.
Digital-Multimedia-Broadcasting (DMB) ist ein international standardisiertes Übertragungsverfahren, welches Rundfunkdienste (Fernsehen, Hörfunk und Mediendienste) auf dem Handy ermöglicht. DMB kann kurzfristig in Deutschland eingeführt werden, weil hierfür Kapazitäten im sogenannten L-Band zur Verfügung stehen und die Industrie zur Fertigung von DMB-fähigen Handys bereitsteht.
Die noch für Oktober im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg und auf der LFK-Homepage vorgesehene Ausschreibung durch die LFK ist Bestandteil eines von den Landesmedienanstalten (www.alm.de) geplanten länderübergreifenden Erprobungsprojekts mit mobilen Rundfunkdiensten im DMB-Standard. Im Anschluss an ihren diesbezüglichen Grundsatzbeschluss vom 29.08.2005 hatte sich die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) am 19./20.09.2005 über die hierzu erforderlichen Verfahrensschritte und gemeinsamen inhaltlichen Eckpunkte für die durchzuführenden Vergabeverfahren verständigt.
LFK-Präsident Thomas Langheinrich nach der Sitzung: "Ich freue mich, dass wir ein erfolgreiches länderübergreifendes Erprobungsprojekt in einer neuen Technik begleiten können. Der LFK-Vorstand hat dazu heute als erstes Gremium einer Landesmedienanstalt den Startschuss für die bundesweit durchzuführenden Vergabeverfahren gegeben.
