Nr.: 07/06
Datum: 16.03.2006
LFK weist Vorwürfe der AFF als völlig unbegründet zurück
Stuttgart, 16. März 2006 - Die LFK weist die von der Assoziation freier Gesellschaftsfunk Baden-Württemberg (AFF) in der heutigen Pressekonferenz erhobenen Vorwürfe als völlig unbegründet zurück. "Wir haben für die Förderung der NKL 2006 insgesamt sogar mehr Fördermittel eingeplant als 2005", so Thomas Langheinrich, Präsident der LFK. Der Haushaltsansatz liegt für dieses Jahr bei 799 000 Euro, im Jahr 2005 waren 789 000 Euro ausgewiesen. Dieser Ansatz liegt genau bei 10 % der Rundfunkgebühren, die die LFK erhält. Nach § 47 Abs.1 LMedienG können zur Förderung der nichtkommerziellen Radios höchstens 10 % der der Landesanstalt aus den Rundfunkgebühren zustehenden Mittel verwendet werden.
Seit 2004 hat sich die Förderung der technischen Infrastruktur wesentlich erhöht. Den NKL wurden zusätzliche Sender mit zum Teil verbesserter Leistung zugewiesen, so dass diese nun etwa 1 Mio. zusätzliche Einwohner erreichen können.
"Leider ist es den NKL trotz der hohen Förderbeträge und der Verbesserung der technischen Reichweite nicht gelungen, dies auch in höhere Hörerzahlen umzusetzen und ihre Finanzierungsbasis durch mehr Mitglieder und Kooperationen zu verbessern. Zwar gibt es hier bei einzelnen Veranstaltern gute Ansätze in einer besseren Verankerung vor Ort, die wir auch mit besonderen Projektgeldern fördern, insgesamt ist das Ergebnis aber eher enttäuschend", so Thomas Langheinrich. Wir haben daher gemeinsam im Vorstand im letzten Jahr beschlossen, die Förderrichtlinien 2007 zu ändern, um angesichts immer knapper werdender Haushaltsmittel unsere Fördergelder dahin zu leiten, wo sich positive Effekte in Bezug auf Programm und medienpraktische Ansätze erwarten lassen."
