Nr.: 28/05
Datum: 15.12.2005
Regionalfernsehen für die Regionen Donau-Iller und Ostwürttemberg lizenziert
München und Stuttgart, 15. Dezember 2005 - Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 15. Dezember 2005 entschieden, den Bewerber Regional TV Süd als Anbieter für lokales Fernsehen (Kabelprogramm und RTL-Fernsehfenster) im Raum Ulm/Neu-Ulm zu genehmigen. Zuvor hatten sich Vorstand und Medienrat der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) ebenfalls für diesen Bewerber in den Sendegebieten Donau-Iller und Ostwürttemberg ausgesprochen. Das Verbreitungsgebiet des länderübergreifenden Lokal-TV-Senders umfasst damit die Stadt- und Landkreise Ulm, Neu-Ulm, den Alb-Donau-Kreis, Biberach, Heidenheim und den Ostalbkreis mit insgesamt ca. 210.000 Kabelhaushalten.
Gesellschafter des neuen Fernsehveranstalters sind u.a. der Schwäbische Verlag, die RT.1 GmbH (Augsburger Allgemeine) sowie die Mediengesellschaft Donau-Iller (Südwest Presse).
Weitere Bewerber auf die Ausschreibung vom August 2005 waren die Klarner Medien GmbH, die TV Schwaben GmbH & Co. KG und die EURO 3 Donaufernsehen GmbH. Der Antrag vom Evangelischen Fernsehen Ulm wurde zurückgenommen.
Dem künftigen Veranstalter steht ein analoger sowie ein digitaler Kabelplatz zur Verfügung. Darüber hinaus wird das Regionalmagazin des Veranstalters auch als RTL-Fenster im Kabelnetz Neu-Ulm verbreitet.
"Beeindruckt hat uns das durchgängige Programm- und Vermarktungskonzept von Regional TV Süd mit einer starken Präsenz in Ulm", begründet LFK-Präsident Thomas Langheinrich die Entscheidung. "Den unterschiedlichen Informationsbedürfnissen in den Landkreisen wird durch eine Auseinanderschaltung des Programms für lokale Inhalte und lokale Werbung Rechnung getragen. Neben einem zentralen Produktionsstudio in Ulm sind ein Regionalstudio für Aalen sowie sechs Lokalredaktionen vorgesehen", so Langheinrich weiter.
Regional TV Süd plant über den bayerischen Gesellschafter eine eigenständige Berichterstattung aus dem bayerischen Teil des Verbreitungsgebietes. Nach Ansicht von BLM-Präsident Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring findet damit der gesamte Kommunikationsraum ausreichend Berücksichtigung. "Mit der gemeinsamen länderübergreifenden Genehmigung eines regionalen Fernsehsenders haben wir gute Ausgangsbedingungen für ein wirtschaftlich tragfähiges und programmlich ganz auf die Region ausgerichtetes Fernsehprogramm geschaffen", so Ring weiter.
Bei Fragen stehen Ihnen Dr. Angela Frank (LFK), Fon 0711/6 69 91-24
und Bettina Pregel (BLM), Fon 089/ 6 38 08-31 83 zur Verfügung.
