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Axel Dürr, Pressesprecher

Telefon: 0711 / 66 99 1 - 74
Email: a.duerr@lfk.de

Nr.: 08/05

Datum: 28.06.2005

Regionalfernsehen im Rhein-Neckar-Raum

Gremien der LFK und LMK beschließen die Ausschreibung von Übertragungskapazitäten für länderübergreifenden regionalen privaten Fernsehsender und RTL-Fenster


Stuttgart und Ludwigshafen, 28. Juni 2005 - Die Landesmedienanstalten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK), haben beschlossen, in parallelen und aufeinander abgestimmten Verfahren Übertragungskapazitäten für regionales Fernsehen sowie ein RTL-Fensterprogramm mit dem Ziel der Vergabe an einen einheitlichen regionalen Fernsehveranstalter auszuschreiben.

 

Hintergrund ist, dass die der Rhein-Neckar-Fernsehen GmbH erteilten Lizenzen, die sich auf eine Programmverbreitung sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinland-Pfalz beziehen, am 31.03.2006 auslaufen und insoweit eine Neuausschreibung geboten ist. Gegenstand der Ausschreibung sind ein analoger Kabelkanal sowie die von RTL genutzten Kabelkanäle der Region für ein 30-minütiges regionales Fensterprogramm (montags- freitags).

 

"Wie schon bisher, so soll es auch in Zukunft hier einen gemeinsamen Fernsehsender für die Region geben. Das nun ausgeschriebene, länderübergreifende Verbreitungsgebiet mit den Subregionen Unterer Neckar und der Vorder- und Südpfalz bildet einen zusammenhängenden Kommunikations-, Kultur- und Wirtschaftsraum", so Thomas Langheinrich, Präsident der LFK.

 

"Der regionale Fernsehsender muss insbesondere in seinem Programm die Interessen der Zuschauer in dem gesamten Ballungsraum berücksichtigen und die kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Ereignisse der gesamten Region abbilden", betont Manfred Helmes, Direktor der LMK. Wichtiger Garant für ein journalistisch hochwertiges und die gesamte Region abdeckendes Programm ist eine solide wirtschaftliche Grundlage. Diese wird nach Auffassung der Beschlussgremien beider Häuser durch die länderübergreifende Vergabe zweier Programmformate an einen einheitlichen Veranstalter erreicht.

 

Langheinrich und Helmes hoben die bewährte und effektive Zusammenarbeit beider Landesmedienanstalten hervor, die sich auch in diesem Fall bei der Ausschreibung von Programmen für den länderübergreifenden Rhein-Neckar-Raum zeige.

 

Die Ausschreibung der Kapazitäten erfolgt gleichzeitig in den Veröffentlichungsorganen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Ausschreibungsende ist der 31.08.2005. Die Lizenzentscheidungen sollen noch 2005 erfolgen.

 

 

Bei Fragen stehen Ihnen Dr. Angela Frank (LFK), Fon 0711/6 69 91-24 und Dr. Joachim Kind (LMK), Fon 0621-5202 206 zur Verfügung.