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Axel Dürr, Pressesprecher

Telefon: 0711 / 66 99 1 - 74
Email: a.duerr@lfk.de

Nr.: 03/07

Datum: 06.02.2007

Website chatten-ohne-risiko.net geht online

Aktuelle und umfassende Infos zum sicheren Chatten für Eltern und Kinder


Mainz, 06. Februar 2007 - Chatten und Instant Messaging gehört zu den beliebtesten Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Kontaktmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, bergen aber auch hohe Risiken. Sie reichen von Beschimpfungen bis hin zu sexuellen Übergriffen und dauerhaften Belästigungen. Um Eltern, Pädagogen und Kinder über die Gefahren aufzuklären und die wichtigsten Sicherheitstipps zum Chatten zu vermitteln, geht die Website www.chatten-ohne-risiko.net zum Safer Internet Day 2007 am 06. Februar online. Sie ist Teil eines gemeinsamen Projektes zum Thema "Chat" von jugendschutz.net und der LFK Baden-Württemberg.

 

Die Website hat einen Erwachsenen- und einen Kinderbereich. In zielgruppengerechter Aufbereitung werden ausführliche Sicherheitstipps rund ums Thema "Sicher Chatten" und Basiswissen über Chats vermittelt:

 

  • Der Chat-Atlas präsentiert Besprechungen und Risikobewertungen zu den beliebtesten Chats und Instant Messengern. Sichere und kinderfreundliche Chats, die es sich auszuprobieren lohnt, werden vorgestellt und auch verlinkt.
  • Der Erwachsenenbereich klärt ausführlich über die recherchierten Gefahren auf und macht deutlich, wie Eltern und Pädagogen Kinder beim Chatten begleiten können. Außerdem wird erläutert, wie man bei Vorfällen reagieren sollte und was bei einer Anzeige wegen sexueller Belästigung im Chat zu beachten ist.
  • Der Kinderbereich will junge Chatter für die Gefahren sensibilisieren, ohne ihnen den Spaß am Chatten zu vermiesen. Dazu werden Sicherheitstipps konkret und praxisnah präsentiert: So gibt es z.B. eine Liste mit verdächtigen Fragen, auf die Kinder besser nicht eingehen sollten. Für die wichtigsten Instant Messenger wie ICQ oder AOL z.B. wird im Detail dargestellt, wie sie sich sicherer einstellen lassen. Und man erfährt, wie man sich wehren kann, wenn es zu unangenehmen Vorfällen kommt. 
  • Außerdem haben Nutzer der Website natürlich die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit der Redaktion zu treten, um Fragen zu stellen oder Beschwerden über bestimmte Chats weiterzugeben.

 

Die Inhalte der Website basieren auf den intensiven und kontinuierlichen Recherchen von jugendschutz.net. So kann schnell auf Veränderungen reagiert und der Chat-Atlas und die Tipps immer aktuell gehalten werden. Das ist ein wichtiger Aspekt zum präventiven Schutz vor Übergriffen in Chat-Räumen und Instant Messengern. Außerdem werden im Rahmen des Chat-Projektes Kinder nach ihren Erfahrungen beim Chatten befragt und Eltern, Pädagogen und Anbieter durch Aufklärungsarbeit in Seminaren und Workshops für Gefahren sensibilisiert.

 

Das Projekt wird von jugendschutz.net seit 2004 durchgeführt und seit 2006 von der LFK Baden-Württemberg finanziert.

 

"Mit dem Chat-Projekt kann die LFK einen wichtigen Beitrag zum Jugendschutz leisten. Kinder müssen die Möglichkeit haben, sich sicher im Internet bewegen zu können. Mit seiner Entscheidung zur weiteren Förderung hat der LFK-Vorstand den Fortbestand dieses Projekts gesichert", so LFK-Präsident Thomas Langheinrich.

 

Bei Fragen stehen Ihnen Dr. Ulrike Behrens und Katja Knierim von jugendschutz.net unter Tel. 06131/32 85 - 20 zur Verfügung.