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"Von Standby auf Aktiv - das andere Bewerbungstraining"

„Von Standby auf Aktiv" unterstützt Jugendliche beim Start in den Beruf. Im Rahmen von zweieinhalbtägigen Workshops produzieren zehn Schüler zusammen mit einem Theaterpädagogen oder Kommunikationstrainer und einem Filmemacher einen Bewerbungsclip, den sie später als Teil ihrer Bewerbungsunterlagen nutzen können.

Der Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung ist eine entscheidende Phase im Leben junger Menschen. Obwohl immer noch viele Schüler keinen Ausbildungsplatz bekommen, bleiben zahlreiche Stellen unbesetzt, weil die Bewerber scheinbar nicht das nötige Rüstzeug mitbringen. Neben schulischen Leistungen sind zunehmend Auftreten, soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit gefragt.

Das Projekt richtet sich an Schüler der 8. oder 9. Klasse von Haupt-, Werkreal-, Real- oder Gemeinschaftsschulen und an Schüler in berufsvorbereitenden Maßnahmen.

Mit dem Projekt "Von Standby auf Aktiv" werden Bewerbungstraining und der Erwerb von Sprach-, Sozial- und Medienkompetenz kreativ miteinander verbunden. Die theaterpädagogische Arbeit führt die Teilnehmer von der Selbstwahrnehmung zur Selbstdarstellung. Wo liegen meine Stärken? Wie wirke ich? Wie präsentiere ich mich am besten? Im Gespräch mit dem Team und ihren Mitschülern erlangen sie Klarheit darüber, was an ihrer Biografie interessant und wichtig für ein Bewerbungsgespräch ist. Körperhaltungen werden beobachtet und auf ihre Wirkung hin untersucht. Emotionen werden erspürt, beim Sprechen eingesetzt und verändert. Diese Ebenen sind im realen Bewerbungsgespräch ebenfalls zentral: Der Auftritt im Bewerbungsgespräch, die emotionale Ausstrahlung genauso wie die Fähigkeit, über sich selbst Auskunft zu geben und zu reflektieren.

Der Bewerbungsclip funktioniert auf zwei Ebenen:
Nach außen: Bewerbungschancen werden verbessert: Eine Videobewerbung hebt sich von einer Papierbewerbung deutlich ab. Das Video hinterlässt außerdem einen persönlichen Eindruck des Bewerbers.

Nach innen: Mit dem Training wird der Ernstfall des Vorstellungsgesprächs vor der Kamera geprobt. Die Jugendlichen müssen sich gezielt mit ihren Interessen, Stärken und Schwächen auseinandersetzen, ihr gesamtes Auftreten überdenken und sich über ihre Wünsche im Klaren sein. Am Ende eines jeden Projektes steht ein sichtbarer Erfolg.

Die Teilnahme ist für Schüler kostenlos. Das Projekt wird von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) mitinitiiert und finanziell gefördert.
Eindrücke zu bereits durchgeführten Projekten finden sich im Blog zum Projekt.

Kontakt:
Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg e.V.
Rosenbergstr. 50
70176 Stuttgart
Tel.: 0711-620 390 85
Fax: 0711-620 390 86
E-Mail: info@lkjbw.de
Internet: www.lkjbw.de