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Bedarfsanmeldungen

Mit Bedarfsanmeldungen teilt die jeweilige Landesbehörde den Versorgungsbedarf für Rundfunk im Zuständigkeitsbereich der Länder der Bundesnetzagentur mit (§57 TKG). In Baden-Württemberg erstellt die LFK die Bedarfsanmeldungen.
Daraufhin setzt die Bundesnetzagentur die Bedarfsanmeldungen bei der Frequenzzuteilung nach § 55 TKG um.

Die Bedarfsanmeldung beschreibt, welche versorgungstechnischen Auflagen vom Sendernetzbetreiber zu erfüllen sind. Wie die LFK die Verbreitungsgebiete für kommerziellen Rundfunk zu planen hat, regelt § 18 LMedienG. Da beim UKW-Rundfunk der Veranstalter seinen Netzbetreiber unter bestimmten Bedingungen selbst wählen kann und der Veranstalter somit die Anforderungen an das Netz kennen muss, werden die versorgungstechnischen Auflagen der Bedarfsanmeldung in die medienrechtliche Ausschreibung der LFK übernommen.

Am 24.7.2013 sandte die LFK 35 Bedarfsanmeldungen für die Gebiete der kommerziellen Lokalsender, Regionalsender und das Jugendradio an die BNetzA. Die Bedarfsanmeldungen greifen ab 1. Januar 2016.
In den Bedarfsanmeldungen gibt es kein Gebiet L11, da das bisherige Lokalsendegebiet L11 (Böblingen, Calw, Freudenstadt) aufgelöst wird. Der Landkreis Böblingen mit den dort befindlichen Frequenzen wird zukünftig dem Gebiet L13 zugeschlagen; die Kreise Calw und Freudenstadt mit den dort befindlichen Frequenzen werden dem Lokalsendegebiet L2 zugeschlagen. Die Bedarfsanmeldungen sind entsprechend formuliert.
Dadurch, dass die LFK die Bedarfsanmeldungen bereits einige Wochen vor der medienrechtlichen Ausschreibung der Übertragungskapazitäten bekannt macht, ermöglicht sie allen Interessenten, sich rechtzeitig mit den frequenztechnischen Aspekten vertraut zu machen.


Die Bedarfsanmeldungen finden Sie hier zum Download als PDF:


Die LFK beabsichtigt, die aus nachstehender Bedarfsanmeldung vom  7.8.2013 resultierende Kapazität für die Durchführung von Projekten mit privaten Veranstaltern und Anbietern nach § 16 LMedienG in den Nutzungsplan aufzunehmen.



Am 08.10.2013 sandte die LFK weitere 19 Bedarfsanmeldungen des Landes Baden-Württemberg für analogen terrestrischen Hörfunk (UKW) an die Bundesnetzagentur. Die Bedarfsanmeldungen betreffen Übertragungskapazitäten für kommerzielle private Veranstalter gem. §21 Abs. 1 Nr. 7 LMedienG, nichtkommerzielle Veranstalter sowie Lernradios.




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