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Nr.: 16/14

Datum: 03.07.2014

Großes Interesse an Stuttgarter UKW-Frequenzen für kommerzielles Radioprogramm

Ausschreibungsende auch für die Nichtkommerziellen - und die Lernradios in Baden-Württemberg

Stuttgart, 03.07. 2014 – Im Zuge der Neuausschreibung aller baden-württembergischer Radiosendegebiete haben sich nach Ablauf der Bewerbungsfrist insgesamt sieben private Hörfunksender für zwei Frequenzen in Stuttgart beworben. Ausgeschrieben war jeweils ein Radioprogramm mit alternativer
Musikfarbe fernab des Mainstream mit formatgerechtem Wortprogramm. Neben
„Flux.FM“ und „sunshine live“, die bisher ihre Programme auf diesen etwa gleichwertigen Frequenzen ausstrahlen, haben auch „Radio Teddy“, „Pure FM“, „ego FM“, „Radio Paradiso“ und „Alternativ.fm“ ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht.

Auch für die UKW-Frequenzen von „Klassikradio“ in Stuttgart, Karlsruhe und Göppingen gibt es nach Ausschreibungsende mit „Radio Paradiso“ einen zweiten Interessenten. Bewerben konnten sich Hörfunksender der Sparte Kultur mit Schwerpunkt auf klassischer Musik.

Kontinuität bei den nichtkommerziellen Hörfunkprogrammen (NKL) und den Lernradios in Baden-Württemberg. Auf die NKL-Verbreitungsgebiete in Freiburg („Radio Dreyeckland“), Freudenstadt („Freies Radio Freudenstadt“), Karlsruhe („Querfunk“), Mannheim/Heidelberg (“Bermudafunk“, „radioaktiv“), Schopfheim („Freies Radio Wiesental“), Schwäbisch Hall („StHörfunk“), Stuttgart („Freies Radio für Stuttgart“), Tübingen („helle welle“, „Wüste Welle“) und Ulm („Radio free FM“) haben sich auch die bisherigen Programme mit Ausnahme von „Radio
Kormista“ in Stuttgart wieder beworben. Auch die Lernradios in den Gebieten Freiburg („echo-fm 88,4, gemeinsam mit PH 88,4“) und Karlsruhe („LernRadio – der junge Kulturkanal“) haben erneut ihre Bewerbungen eingereicht.

Vorstand und Medienrat der LFK werden bis Ende des Jahres über die Bewerber entscheiden. Die neue Lizenz- und Zuweisungsperiode beginnt am 1. Januar 2016.



Über den Medienrat
Der Medienrat setzt sich zusammen aus Vertretern der gesellschaftlich relevanten Gruppen. § 41 Abs. 1 LMedienG bestimmt jene 28 Organisationen, die in den Medienrat einen Vertreter entsenden. Zusätzlich entsendet jede Fraktion im Landtag einen Vertreter. Vier weitere Vertreter werden auf Grund von Vorschlägen
der Fraktionen vom Landtag gewählt (§ 41 Abs. 2 LMedienG). Der Medienrat besteht aus 36 Mitgliedern. In seiner ersten konstituierenden Sitzung am 14 .Februar 2012 wählte der Medienrat (6. Amtsperiode) die Vorsitzende
Christa Gönner-Schwarz sowie ihre Stellvertreter Thomas Münch und Stephan Bourauel. Der Medienrat nimmt nach § 42 Abs. 1 LMedienG insbesondere die Aufgaben zur Gewährleistung der Meinungsvielfalt und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen im Bereich des Rundfunks und der rundfunkähnlichen
Kommunikation wahr.


Über den Vorstand der LFK
Der Vorstand der LFK besteht aus einem hauptamtlichen Vorsitzenden und vier
ehrenamtlichen Mitgliedern, die für fünf Jahre vom Landtag gewählt werden. Vorsitzender des Vorstandes und Präsident der LFK ist Thomas Langheinrich, weitere Vorstände sind Hans Beerstecher, Prof. Dr. Armin Dittmann, Prof. Dr. Hans-Peter Welte und Hans Georg Junginger . Die Aufgaben des Vorstandes umfassen beispielsweise die Lizenzierung der privaten Hörfunk - und Fernsehveranstalter, Rangfolgeentscheidungen für das Kabelnetz, Förderung der technischen Infrastruktur, Vergabe von Forschungsaufträgen oder die
Aufstellung des Haushaltsplans.


Ihre Ansprechpartnerin
für alle journalistischen Fragen

Eva-Maria Sommer

Telefon: 0711 / 66 99 1 - 12
Email: e.sommer@lfk.de