Direkt zum Inhalt springen Direkt zur Navigation springen Direkt zur Suche springen

Nr.: 24/15

Datum: 17.12.2015

RNF darf weitere zehn Jahren 24-Stunden Programm senden

Noch keine Entscheidung zum Regionalfenster auf RTL

Stuttgart, 17.12.2015. Die Rhein-Neckar-Fernsehen GmbH darf weitere 10 Jahre ihr regionales 24-Stunden-Programm RNFplus in den Region Unterer Neckar als „Must Carry Angebot“ im Kabelnetz verbreiten. Das haben die Mitglieder des Vorstandes und des Medienrates der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in Baden-Württemberg beschlossen. RNF war der einzige Bewerber. Auf Grund des Must Carry Status erhält das 24-Stunden-Programm von der LFK eine
Technik-Förderung etwa für die Verbreitung und Digitalisierung. Im Haushalt 2016 sind dafür 400.000 Euro eingeplant.

Da die Ausschreibung das Verbreitungsgebiet der Metropolregion über Baden-Württemberg hinaus mit Ludwigshafen und der Vorderpfalz umfasst, hat die rheinland-pfälzische Landesmedienanstalt LMK in einem parallelen Verfahren ebenfalls beschlossen, RNF weitere 10 Jahre zu lizenzieren.

Wer ab 01.04.2016 das 30-minütige Regionalfensterprogramm auf RTL veranstalten wird, dazu gibt es noch keine Entscheidung der baden-württembergischen Gremien. Neben der Rhein-Neckar-Fernseh-GmbH hat sich auch die Zone 7 GmbH & Co.KG beworben. Das regionale Fensterprogramm wird durch RTL finanziert.



Über den Medienrat

Der Medienrat setzt sich zusammen aus Vertretern der gesellschaftlich relevanten Gruppen. § 41 Abs. 1 LMedienG bestimmt jene 28 Organisationen, die in den Medienrat einen Vertreter entsenden. Zusätzlich entsendet jede Fraktion im Landtag einen Vertreter. Vier weitere Vertreter werden auf Grund von Vorschlägen
der Fraktionen vom Landtag gewählt (§ 41 Abs. 2 LMedienG). Der Medienrat besteht aus 36 Mitgliedern. In seiner ersten konstituierenden Sitzung am 14 .Februar 2012 wählte der Medienrat (6. Amtsperiode) die Vorsitzende Christa Gönner-Schwarz sowie ihre Stellvertreter Thomas Münch und Stephan Bourauel. Der Medienrat nimmt nach § 42 Abs. 1 LMedienG insbesondere die Aufgaben zur Gewährleistung der Meinungsvielfalt und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen im Bereich des Rundfunks und der rundfunkähnlichen Kommunikation wahr.


Über den Vorstand der LFK

Der Vorstand der LFK besteht aus einem hauptamtlichen Vorsitzenden und vier
ehrenamtlichen Mitgliedern, die für fünf Jahre vom Landtag gewählt werden. Vorsitzender des Vorstandes und Präsident der LFK ist Thomas Langheinrich, weitere Vorstände sind Hans Beerstecher, Prof. Dr. Armin Dittmann, Prof. Dr. Hans-Peter Welte und Hans Georg Junginger . Die Aufgaben des Vorstandes umfassen beispielsweise die Lizenzierung der privaten Hörfunk - und  Fernsehveranstalter, Rangfolgeentscheidungen für das Kabelnetz, Förderung der technischen Infrastruktur, Vergabe von Forschungsaufträgen oder die
Aufstellung des Haushaltsplans.


Ihre Ansprechpartnerin
für alle journalistischen Fragen

Eva-Maria Sommer

Telefon: 0711 / 66 99 1 - 12
Email: e.sommer@lfk.de