Pressemitteilung • 23.07.2026

LFK-Medienrat begrüßt medienpolitische Vorhaben der neuen Landesregierung

Konstruktiver Austausch mit Medienstaatssekretär Rudi Hoogvliet über die Finanzierung der LFK, die Stärkung der Medienkompetenz und die Zukunft der Medienlandschaft in Baden-Württemberg

Bild einer Person, die sich Notizen auf einem Block macht

Im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Medienrats der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) stand der medienpolitische Austausch mit Rudi Hoogvliet, Staatssekretär für Medienpolitik und Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund. Ausgehend vom Koalitionsvertrag stellte Hoogvliet die zentralen medienpolitischen Vorhaben der neuen Landesregierung vor. Dabei machte er deutlich, dass die Landesregierung die vielfältigen Herausforderungen der Medienlandschaft angehen und insbesondere auch die für die LFK wichtigen Themen der Finanzausstattung und der Medienkompetenz in den Blick nehmen möchte.

Wichtige Signale für die LFK und die Medienlandschaft im Land

Im Gespräch ging es unter anderem um die geplante Modernisierung des Landesmediengesetzes, die Weiterentwicklung der dualen Medienordnung sowie verlässliche Rahmenbedingungen für private und regionale Medienanbieter. Weitere Schwerpunkte waren die wachsenden Aufgaben der LFK in der digitalen Medienaufsicht sowie die Frage, wie die vielfältigen Medienkompetenzangebote in Baden-Württemberg künftig noch besser aufeinander abgestimmt werden können.

Dr. Wolfgang Epp, Vorsitzender des LFK-Medienrats, erklärte: „Der offene und konstruktive Austausch mit Staatssekretär Hoogvliet hat gezeigt, dass die neue Landesregierung die zentralen Herausforderungen der Medienpolitik klar im Blick hat. Besonders begrüßen wir, dass sie sowohl die Anpassung des Vorwegabzugs als auch eine bessere Koordinierung der Medienkompetenzangebote im Land angehen möchte. Das sind wichtige Signale für die LFK und für eine vielfältige, verlässliche und zukunftsfähige Medienlandschaft in Baden-Württemberg. Wir wünschen uns, dass die angekündigten Vorhaben nun möglichst rasch konkretisiert und umgesetzt werden.“

Medienkompetenzangebote im Land stärker koordinieren

Bei der Vermittlung von Medienkompetenz sieht der Medienrat großes Potenzial für eine engere Zusammenarbeit und eine bessere Abstimmung der bestehenden Angebote. Dr. Wolfgang Epp betonte: „Baden-Württemberg verfügt über zahlreiche gute Initiativen und engagierte Akteure im Bereich der Medienkompetenz. Diese Angebote gilt es noch besser aufeinander abzustimmen, Synergien zu nutzen und mögliche Versorgungslücken zu schließen. Die LFK bringt dafür langjährige Erfahrung, fachliche Expertise und ein breites Netzwerk mit. Sie steht bereit, eine koordinierende Rolle bei den landesweiten Medienkompetenzaktivitäten zu übernehmen.“

Die LFK ist die Medienanstalt für Baden-Württemberg. Sie lizenziert und beaufsichtigt den privaten Rundfunk, weist Übertragungskapazitäten zu und entwickelt und fördert eine vielfältige Medienlandschaft. Sie setzt sich für Meinungsfreiheit und -vielfalt ein, gerade auch auf digitalen Verbreitungswegen, Telemedien und Social Media. Die LFK ist außerdem zuständig für den Jugendmedienschutz und die Vermittlung von Medienkompetenz. Hierzu engagiert sie sich in zahlreichen Projekten und bietet Aus- und Fortbildungsmaßnahmen an.

Der Medienrat der LFK setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern gesellschaftlich relevanter Gruppen zusammen. Das Gremium nimmt nach § 42 LMedienG insbesondere die Aufgaben zur Gewährleistung der Meinungsvielfalt und des Schutzes von Kindern und Jugendlichen im Bereich des Rundfunks wahr und beschließt den Haushaltsplan der LFK.

Kontakt

Dominik Rudolph
Landesanstalt für Kommunikation
Pressesprecher
E-Mail: presse@lfk.de